Esmeraldaa´s Tipps für die perfekte DIY-Haarkur

Esmeraldaa´s Tipps für DIY Haarkuren
Esmeraldaa

3.Juli 2014

Wie ich schon in meinen Tipps zur richtigen Haarpflege geschrieben habe, ist die richtige Haarpflege das Um und Auf, denn keine Haarstyling gelingt bei kaputten Haaren und keine Frisur kann mit ungepflegten Haaren gut aussehen. Um die Haare richtig schön und intensiv zu pflegen und zu verwöhnen, muss man auch keine teuren Produkte anschaffen, sondern man kann Haarkuren ganz günstig und einfach aus natürlichen Zutaten selbst zusammenstellen.

Ich habe für euch die wichtigsten Basic-Zutaten für DIY-Haarkuren zusammengefasst, damit ihr die für euer Haar geeignete Haarkur zusammenstellen könnt.

Olivenöl

Olivenöl ist der absolute Klassiker unter den natürlichen Haarpflegemitteln. Es verleiht dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit. Am besten wirkt das Olivenöl, wenn man es vorher anwärmt und dann nach dem Waschen in die noch feuchten Längen und Spitzen einknetet.

Honig

Honig ist durch die vielen enthaltenen Nährstoffe ein echtes Allroundtalent für die Haare. Im Haar repariert er kleine Schäden, hilft gegen Spliss und macht das Haar glänzend und weich. Honig ist zusätzlich ideal, um Haare auf natürlichem Weg ein bisschen aufzuhellen. Einen Löffel flüssigen Honig mit 200 ml Wasser vermischen und in die gewaschenen Haare und Kopfhaut einmassieren.

Avocado

Avocado ist einerseits ein toller Farbschutz für gefärbtes oder getöntes Haar und andererseits versorgt sie durch ihren hohen Fettanteil die Haare mit Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig. Avocado schälen, in Stücke schneiden und mit einer Gabel zerdrücken. Die Avocadomasse dann mit einem Becher Schlagobers oder Naturjoghurt vermischen und im feuchten Haar verteilen.

Meersalz

Meersalz entfettet die Kopfhaut und schenkt den Haaren Glanz. Dazu zwei Gläser Wasser mit einem EL Meersalz in einer Schüssel verrühren und ins feuchte Haar einmassieren.

Banane

Banane hilft bei kaputten Haaren und gespaltene Haarspitzen. Eine reife Banane klein schneiden und mit der Gabel zerdrücken, mit ein paar Tropfen Olivenöl verrühren und in die Haare und Kopfhaut einmassieren.

Eidotter

Im Eidotter sind viele Proteine, die die Haarstruktur kräftigen bzw. festigen. VORSICHT: sollte das Haar selbst schon über genügend Proteine verfügen, kann Eidotter dazu führen, dass die Haare trocken und verfilzt werden. Also am besten eine reine Eidotter-Kur ausprobieren und schauen, wie das Haar darauf reagiert.

Kakao

Mit Kakao kann man bei naturbraunen Haaren die Farbe ganz ohne Chemie intensivieren und zum Strahlen bringen. Dazu zwei EL ungezuckerten Kakao mit ein bisschen Schlagobers oder Naturjoghurt vermischen und gleichmäßig in den Haaren verteilen.

Sonnenblumenkerne

Mit einem Peeling aus Sonnenblumenkernen bekommt man Rückstände von Stylingprodukten und Silikonen aus den Haaren. Einfach eine Handvoll Sonnenblumenkerne mit dem Mörser zerkleinern, mit ein bisschen Wasser vermischen und dann in die Kopfhaut einmassieren.

Topfen, Schlagobers und Naturjoghurt

Diese Milchprodukte haben einen hohen Wasser- und Fettanteil und versorgen das Haar dadurch mit Feuchtigkeit. Ausserdem haben Milchprodukte eine beruhigende Wirkung für eine gereizte Kopfhaut und sind auch eine gutes Mittel gegen Schuppen. Topfen, Schlagobers & Naturjoghurt können als Basis für unterschiedliche Kuren verwendet werden, da sie die ideale Substanz besitzen, um gleichmäßig im Haar verteilt zu werden.

 

Damit ihr einen besseren Überblick habt, hier nochmal die Einteilung der einzelnen Zutaten je nach Haarstruktur:

– bei brüchigen Haaren: Honig, Eigelb, Banane

– bei trockenen Haaren: Avocado, Olivenöl, Milchprodukte (Topfen, Schlagobers, Naturjoghurt)

– bei fetten Haaren bzw. fetter Kopfhaut: Meersalz

– bei gereizter Kopfhaut bzw. bei Schuppen: Milchprodukte

– bei feinen Haaren: Eidotter, Honig

– bei stumpfen, glanzlosen Haaren: Olivenöl, Honig, Sonnenblumenkerne, Meersalz

– bei gefärbten Haaren: Avocado

– für Farbreflexe: Kakao (für dunkle Haare), Honig (für blonde Haare)

Für alle Haakuren gilt: je länger man sie einwirken lässt, desto besser – die Einwirkzeit sollte jedoch mindestens (!!) eine halbe Stunde sei. Um eine noch bessere Wirkung zu erzielen, kann man eine Alufolie oder eine Plastikhaube über die Haare geben, da die dadurch entstehende Wärme die Wirkung der Kur intensiviert.

Ich gönne meinen Haaren mindestens ein- zweimal im Monat eine Intensivkur. Meine persönliche Lieblings-Haarmaske besteht aus zwei Esslöffeln warmen Olivenöl, zwei Esslöffeln Bienenhonig und einem Eidotter. Diese Mischung verteile ich gründlich im Haar, gebe eine dünne Plastikhaube und einen Handtuch drüber und lasse die Kur über Nacht einwirken!

Viel Spaß und Entspannung bei der Pflege eurer Haare wünscht euch eure

Esmeraldaa

PS: Nächste Woche gibt es meine Tipps für DIY-Haarspülungen!

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